Titelbild des Buchs Japanisch Lernen wie Japaner von Mathias Dietrich
Japanisch-Lehrer.de

Die wichtigsten japanischen Vokabeln

Die japanische Sprache zu lernen bedeutet zu 95 Prozent Vokabeln lernen. Denn Grammatik mag dir einige Anwendungen von Wörtern erklären, doch nur durch das Vergrößern deines Wortschatzes verbesserst du dein Verständnis der Sprache. Gerade zu Beginn stellt sich deswegen die Frage: Wie lernt man sie am besten und vor allem welche Wörter sollte man lernen?

Die beste Lernmethode

Sprachexperten sind sich einig: Um neue Wörter zu lernen, musst du sie irgendwo lesen oder hören und auch verstehen. Je mehr Kontext du dabei hast, umso besser prägen sie sich ein. Das bedeutet zum Beispiel, dass du ein Wort besser lernst, wenn du ein Bild dazu siehst, als wenn du es nur als Text vor dir hast.

Zudem gilt: Je weniger unbekannte, umso besser! Wir lernen Vokabeln besser, wenn wir einen Satz vor uns haben, den wir bis auf das neue Wort komplett verstehen. Derartige Sätze werden i+1-Sätze genannt.

Ein Vokabeldeck für die wichtigsten Wörter

Um dir genau das zu geben, habe ich in Zusammenarbeit mit einigen Japanern ein Vokabeldeck mit den 1.500+ häufigsten Wörtern erstellt, die du genau mit dieser Methode lernst, während du auch die Grammatik erklärt bekommst. Und all das, während dir die Vokabeln und Beispielsätze von Muttersprachlern vorgesprochen werden, und du gleichzeitig ein passendes Bild auf jeder Karte siehst.

Vorraussetzung für die Nutzung: Du brauchst ein Programm, das Anki-Dateien lesen kann. Die folgenden kannst du komplett kostenlos nutzen!

Das bringt dir das Deck

Das Deck folgt den Informationen von meiner Seite und bringt dir der Reihe nach die folgenden Punkte bei und lässt dir bei der Schrift und den Vokabeln auch die Wahl, wie du lernen willst, um den bequemst-möglichen Einstieg zu garantieren.

  • 1. Hiragana und Katakana
    • Version A: Du lernst die Zeichen nur über den Ton
    • Version B: Du lernst die Zeichen zusätzlich mit einer Umschrift in lateinischen Buchstaben, den Romaji
  • 2. Hören des Pitch-Akzent
  • 3. Die wichtigsten Vokabeln mit der i+1-Methode
    • Version A: Du lernst die Wörter direkt mit Kanji, Furigana gibt es erst auf der Rückseite
    • Version B: Du siehst die Furigana von Kanji und Beispielsatz bereits auf der Vorderseite

In der Galerie kannst du bereits einen Blick reinwerfen!

So prägen sich die Vokabeln ein

Natürlich ist es mit dem Deck alleine nicht getan. Viel mehr bereitet es dich auf den wichtigsten Aspekt des Lernens vor, mit dem du das Gelernte nicht nur festigst, sondern aus dem du auch die meisten Vokabeln ziehen wirst: Der Immersion! Das bedeutet, dem aktiven Ansehen von japanischen Büchern, Serien, Filmen und mehr, während du im Notfall unbekannte Wörter nachschlägst. Doch wie gehst du das am besten an?

Einstieg mit Vokabeldeck

Erarbeite dir einen Grundwortschatz! Du bekommst es bei:

Lernen mit japanischen Werken

Mache Bücher, Filme, Serien und mehr zu deinem Lernmaterial!

Du lernst für den JLPT?

Bei den Vokabeln des Decks handelt es sich um die häufigsten basierend auf einer Datenbank aus hunderten von Büchern, Serien, Filmen und Spielen. Das bedeutet, dass du damit das Japanisch schneller verstehen kannst, das du auch im Ausland am einfachsten bekommen kannst.

Viele der Wörter überschneiden sich dadurch mit den Listen der oft im JLPT vorkommenden Vokabeln. Wenn du jedoch explizit für den Japanischtest lernen willst, lohnt sich durchaus ein zusätzlicher Blick auf eine derartige Liste. Beachte aber, dass es keine offizielle Liste gibt. Alle wurden von Dritten erschaffen, die anhand der bisherigen Tests versuchen, die notwendigen Wörter abzuschätzen.

Entsprechende Listen findest du auf der folgenden Seite:

Die häufigsten Fragen zum Vokabelnlernen und ihre Antworten

Indem du sie oft in verschiedenen Kontexten siehst. Auf den besten Vokabelkarten hast du mit Bild und einem Beispielsatz maximal zwei Kontexte. Im Schnitt müssen wir ein Wort jedoch in 12 erkennen, um es wirklich zu behalten. Entsprechend liefern derartige Decks eine Grundlage für den Start, auf lange Sicht führt jedoch kein Weg daran vorbei, dich auf natürlichere Art und Weise mit Japanisch zu umgeben.

Die i+1-Methode besagt, dass du ein neues Wort am besten lernst, wenn du es in einem Satz siehst oder hörst, den du bis auf dieses eine Wort bereits komplett verstehst. So hast du maximalen Kontext und prägst dir das Wort besonders gut ein. Zu Beginn des Sprachelernens sind derartige Sätze außerhalb von explizit damit in Gedanken erstellten Lernmaterial jedoch schwer zu bekommen. Deswegen habe ich mein Vokabeldeck direkt um diese Methode herum aufgebaut!

Je mehr Kontext du beim Lernen hast, desto besser merkt sich dein Gehirn das Wort. Ein Bild liefert visuellen Kontext, weshalb du ein Wort mit Bild deutlich besser lernst als ein Wort, das nur als Text vor dir steht.

Nein. Es existiert keine offizielle Liste – alle im Umlauf befindlichen Listen wurden von Dritten erstellt, die anhand vergangener Tests schätzen, welche Wörter Relevant sein könnten.

Nein! Es ist dazu da, um dir einen klar vordefinierten Pfad für den Einstieg zu geben und damit die ersten Schritte mit der Sprache zu erleichtern. Spätestens nach dem Deck musst du Immersion nutzen: das aktive Ansehen und Lesen japanischer Bücher, Serien und Filme. Dort festigst du das Gelernte und lernst gleichzeitig sehr viele neue Vokabeln - darunter auch jene, die du spezifisch für deine persönlichen Hobbies brauchst und nie in einem vorgefertigten Deck finden wirst!

© 2026 Mathias Dietrich